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Jerusalem Yerushlaim Zion

 
 

 

 

 

 

 In Jerusalem sollst du nicht mehr weinen; er wird sich über dich erbarmen, sobald du schreist...

(Jesaja 30: 18-19)

Erwin Jenni

Durch die ganze Geschichte hindurch versuchten die Feinde Israels immer wieder auf verschiedene Arten das jüdische Volk zu vernichten. Es gab Männer wie Haman (Purimfest), welcher entschlossen war, die jüdische Gemeinde im ganzen Königreich Persien zu liquidieren. Solche Männer gibt es auch heute noch. Sie hegen den Plan, die Nation Israel ins Meer zu treiben. Der Geist von Amalek ist heute immer noch sehr präsent, wenn wir die Worte von Israels Friedenspartner und den politischen Führern der Welt betrachten (UNO, EU, Arabische Nationen, USA...).

Der Gott Israels gibt uns in seinem Wort eine Warnung und einen Hinweis dazu, was mit all denjenigen passieren wird, die gegen seinen Plan und seine Absichten sind, welche er mit seinem Volk verbunden hat.

Nachdem die Amalekiter in Rephidim von Josua und seinen Leuten geschlagen wurden, sagte Gott zu Mose:

Schreibe dies zu dauernder Erinnerung in ein Buch und schärfe es dem Josua ein, dass ich das Andenken an die Amalekiter unter dem Himmel ganz und gar austilgen werde! Darauf baute Mose einen Altar und nannte ihn ‚der Herr ist mein Banner’; denn, sagte er, die Hand an das Banner des Herrn! Krieg führt der Herr mit den Amalekitern von Geschlecht zu Geschlecht. (2. Mose 17: 14 – 17)

Glaube und Hoffnung in Gottes Barmherzigkeit sind zwei Elemente, welche durch die bewegte Geschichte des jüdischen Volkes gingen. Weder Abraham, Isaak noch Jakob konnten in ihrem Leben die Realisation von Gottes wiederholtem Versprechen an die Israeliten, sie im verheissenen Land anzusiedeln als ein ewiger Erbteil, erleben.

Und ich will meinen Bund errichten zwischen mir und dir und deinen Nachkommen nach dir, Geschlecht für Geschlecht, als einen ewigen Bund, um dein Gott zu sein und deiner Nachkommen nach dir. Und ich will dir und deinen Nachkommen nach dir das Land, in dem du als Fremdling weilst, nämlich das ganze Land Kanaan, zum ewigen Besitz geben und will ihr Gott sein. (1. Mose 17:7 – 8 / 28:13 - 15)

Der Glaube, der Abraham zur Gerechtigkeit zugesprochen wurde, gründet auf dem festen Glauben - anders als bei gewöhnlichen Menschen - dass Gott seine Zusage und sein Versprechen nie ändern wird.

Da glaubte Abraham dem Herrn und das rechnete dieser ihm als Gerechtigkeit an.
(1. Mose 15:6)

Was sagt die Schrift? Abraham glaubte Gott, und das wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet. (Röm. 4:3)

Weil Abraham Gott gehorsam war, bekam er die Verheissung:

Ich will deine Nachkommen so werden lassen wie die Sterne am Himmel und will deinen Nachkommen alle diese Länder geben; und in deiner Nachkommenschaft sollen alle Völker der Erde gesegnet werden zum Lohn dafür, dass Abraham meinen Weisungen gehorsam gewesen ist und meine Anordnungen beobachtet hat, meine Gebote, meine Satzungen und meine Gesetze. (1. Mose 26: 4 – 5)

Dieser Glaube unterscheidet sich von all denjenigen, die auch an etwas glauben, aber nicht an das, was Gott in Seinem Heiligen Wort gesagt hat (welches unumstösslich ist). Der Allmächtige hat das Land Israel versprochen, als ewigen Besitz.

Durch all die Perioden, in welcher Israel das Land regierte, gab es starke Opposition gegen das Recht, in Frieden und Freiheit als eine Nation zu leben.

Als die Vertriebenen unter Nehemia aus dem babylonischen Exil zurückkehrten, um die Mauern Jerusalems wieder aufzubauen, wurde von den Feinden Gottes alles unternommen, diesen Plan zu zerstören. Trotz dieser starken Opposition - leider auch durch Juden selber - konnte der Auftrag in weniger als zwei Monaten erfüllt werden. Ein Zeichen von Gottes Kraft und Grösse!

In diesen Tagen scheint es, dass jeder sein territoriales Recht auf Jerusalem geltend machen will; diese Stadt - heilig für drei Weltreligionen. Und jetzt sind da die Worte Nehemias. Sie ertönen für all diejenigen als Warnung, welche durch die Jahrhunderte versuchten, Jerusalem zu besitzen, es zu zerstören oder aufzuteilen:

Nunmehr sagte ich zu ihnen: Ihr seht das Elend, in dem wir uns befinden, dass Jerusalem nämlich in Trümmern liegt und seine Tore mit Feuer vernichtet sind. Kommt, lasst uns die Mauer Jerusalems wieder aufbauen, damit wir nicht länger ein Gegenstand des Spottes sind! Hierauf teilte ich ihnen mit, wie gütig die Hand meines Gottes über mir gewaltet hatte, und auch die Worte, die der König an mich gerichtet hatte. Da erklärten sie: Ja, wir wollen darangehen und bauen! Und sie ermutigten sich gegenseitig dazu, das gute Werk in Angriff zu nehmen.

Als aber der Horoniter Sanballat und der ammonitische Knecht Tobija und der Araber Gesem Kunde davon erhielten, verhöhnten und verspotteten sie uns und sagten: Was ist denn das für eine Sache, die ihr da vornehmt? Ihr wollt euch wohl gegen den König empören? Da gab ich ihnen folgende Antwort: Der Gott des Himmels, der wird es uns gelingen lassen; und wir wollen uns als seine Knechte an den Bau machen! Ihr aber sollt weder Anteil noch Anrecht noch ein Gedächtnis in Jerusalem haben. (Neh. 2:17-20)

Es bestand damals das gleiche Problem wie heute. Die Feinde des jüdischen Volkes – und damit wurden diese automatisch Widersacher der Absichten Gottes mit seinem Volk – erhoben Anspruch auf Jerusalem, das Herzstück des Erbteiles, welches Gott dem Abraham, Isaak und Jakob (Israel) verheissen hatte. Darum versuchten sie mit allen Mitteln Nehemia und seine Leute daran zu hindern, die Mauern wieder aufzubauen.

Als aber Sanballat und Tobija, sowie die Araber und Ammoniter und Asdoditer erfuhren, dass die Wiederherstellung der Mauern Jerusalems Fortschritte machte, und dass die Lücken sich zu schliessen begannen, da gerieten sie in heftigen Zorn und verschworen sich alle zusammen, sie wollten hinziehen, um Jerusalem anzugreifen und Schaden darin anzurichten. 
(Neh. 4: 7–9)
® Nehemia Kap. 3–6

Hinweis: Schon damals versuchten die geistigen Anführer der Feinde Israels durch geschickte Verhandlungen die politisch Verantwortlichen der Juden in eine Falle zu locken. (Nehemia 6: 1 – 14)

Was gewesen ist, dasselbe wird wieder sein, und was geschehen ist, dasselbe wird wieder geschehen; es gibt nichts Neues unter der Sonne. (Prediger 1: 9 / Die Reden des Sohnes Davids, des Königs zu Jerusalem)

Die Ideologie des Islam versucht seit der Wiedergeburt des jüdischen Staates 1948, seine Anhänger davon zu überzeugen, dass die Juden keinen Anspruch haben auf ihre Heiligtümer in Jerusalem. Die geistigen Brandstifter dieser Religion versuchen mit allen Mitteln den Tempelberg, das Herzstück des Jahrtausendealten jüdischen Glaubens, zu kontrollieren. Auch die grosse Anzahl der heiligen Stätten des Christentums, die sich in Jerusalem befinden, veranlasst den Vatikan (und mit ihm die verschiedenen Kirchen, welche dem Weltkirchenrat angehören) darauf zu drängen, Jerusalem zu internationalisieren. Schliesslich geht es diesen Religionen nur darum, den alleinigen Anspruch des jüdischen Volkes auf Jerusalem - den der Gott der Bibel diesem Volk zugesprochen hat - zu vernichten, vernebeln oder zu untergraben.

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Obiger Textauszug basiert auf einem Vortrag, welcher von Erwin Jenni am 15. Juni 2001 vor einer kleinen aber interessierten Gruppe in Ottikon gehalten wurde. Er verband damit die Absicht, die Zuhörer die Zeichen der Zeit im Lichte der biblischen Prophetie besser verstehen zu lassen und dem auserwählten Volk die Stellung zu geben, welche der Gott Israels jenem ursprünglich zugesprochen hat.

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Stand dieser Seite:  4. September 2006

   
 

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