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  Zum Begriff ‚Palästina‘               

Der Begriff Palästina leitet sich vermutlich von den Philistern her, einem Volk von den ägäischen Inseln, das sich im 12. Jahrhundert v. Chr. an der Küstenebene des Mittelmeeres, im heutigen Land Israel und dem Gazastreifen, niederliess. Im zweiten Jahrhundert n. Chr., nach der Unterdrückung des jüdischen Aufstandes, gebrauchten die Römer erstmals die Bezeichnung Palästina für Judäa (den südlichen Teil der heutigen Westbank) in dem Bestreben, die Identifikation der Juden mit dem Land Israel abzuschwächen. Das arabische Wort Falastin ist von diesem lateinischen Namen abgeleitet.

Die Zwölf Stämme Israels bildeten um 1000 v. Chr. die erste konstitutionelle Monarchie in Palästina. David, der zweite König, machte Jerusalem zur Hauptstadt des Volkes. Obwohl Palästina schliesslich in zwei Reiche geteilt wurde, währte die jüdische Unabhängigkeit im Land immerhin 212 Jahre. Das ist fast so lange wie die Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten von Amerika.

Im Jahr 1882, bei der ersten grösseren Einwanderungswelle von Juden nach Palästina, lebten in Palästina weniger als 250’000 Araber, die sich in der Mehrheit ebenfalls erst vor wenigen Jahrzehnten dort angesiedelt hatten. „Die grosse Mehrheit der arabischen Bevölkerung in den letzten Jahrzehnten waren vergleichsweise Neuankömmlinge – neu Zugewanderte oder Nachkommen von Einwanderern, die in den letzten siebzig Jahren nach Palästina gekommen waren.“

Palästina war zu keiner Zeit ein ausschliesslich arabisches Land, auch wenn das Arabische seit dem 7. Jahrhundert unter der arabischen Herrschaft Umgangssprache war. Es gab niemals einen unabhängigen arabischen oder palästinensischen Staat in Palästina. Als sich Professor Philip Hitti, der bekannte arabisch-amerikanische Historiker von der Universität Princeton, im Jahr 1946 vor dem angloamerikanischen Komitee gegen die Teilung Palästinas aussprach, sagte er: „So etwas wie ‚Palästina’ hat es in der Geschichte nie gegeben.“ Im Koran wird Palästina weder erwähnt noch an irgendeiner Stelle als das „Heilige Land“ (al-Arad al-Muqaddash) bezeichnet.

Vor der Teilung waren die in Palästina ansässigen Araber offenbar nicht der Ansicht, dass sie eine eigene Identität hätten. Als im Februar 1919 in Jerusalem der erste Kongress der muslimisch-christlichen Vereinigungen tagte, um Delegierte aus Palästina für die Pariser Friedenskonferenz zu wählen, wurde folgende Resolution angenommen:

„Wir betrachten Palästina als Teil des arabischen Syrien, von dem es zu keiner Zeit getrennt war. Wir sind durch nationale, religiöse, sprachliche, natürliche, ökonomische und geographische Bande mit Syrien verbunden.“

1937 äußerte Auni Bey Abdul-Hadi, ein führender Vertreter der arabischen Seite, gegenüber der Peel-Kommission, welche die Teilung Palästinas vorgeschlagen hatte: „Es gibt kein solches Land wie ‚Palästina’! ‚Palästina’ ist ein Begriff, den die Zionisten erfunden haben! Es gibt kein Palästina in der Bibel. Unser Land war jahrhundertelang ein Teil von Syrien.“

Der Abgeordnete des Obersten Arabischen Komitees der Vereinten Nationen sagte im Mai 1947 vor der Vollversammlung, dass „Palästina Teil der Provinz Syrien“ sei und dass „die in Palästina ansässigen Araber in politischer Hinsicht nicht in dem Sinn unabhängig waren, dass sie ein eigenständiges politisches Gebilde darstellten.“ Wenige Jahre später äußerte Ahmed Shuqeiri, der spätere Vorsitzende der PLO, vor dem Sicherheitsrat: „Jeder weiß, dass Palästina nichts anderes ist als das südliche Syrien.“

Der arabisch-palästinensische Nationalismus ist weitgehend ein Phänomen der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg und stellte vor dem Sechs-Tage-Krieg von 1967 und der Eroberung der Westbank durch die Israelis keine ernstzunehmende politische Kraft dar.

 


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Stand dieser Seite:  12. Juli 2010

   
 

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